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Todesstoß für den Internet Explorer?

Geschrieben von Moosa, in Webnews 26 Januar 2010 · 9.075 Aufrufe

Browser Firefox Sicherheit
Nachdem in den letzten Wochen die Regierungen in Frankreich, Australien und Deutschland vor der Benutzung des Internet Explorers gewarnt hatten, könnte sich der Abwärtstrend des Browsers nun nochmal beschleunigen. Die Warnungen der Behörden wurden herausgegeben, da es besonders in den älteren Versionen kritische Sicherheitslücken gab, die ein Eindringen von Hackern in den Computer ermöglichen könnten. Es wurde deshalb zumindest dazu geraten, lediglich die neueste Version des Internet Explorer einzusetzen. Obwohl Microsoft vor ein paar Tagen einen Patch veröffentlichte berichtet nun chip.dec, dass die Downloadzahlen des Internet Explorer rapide gesunken sind.

Diesen Trend verstärkt haben dürfte auch die Veröffentlichung des Firefox 3.6, der mehr Geschwindigkeit und eine bessere Personalisierung verspricht. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Browser-Marktanteile in der Zukunft weiterentwickeln. In der Vergangenheit hat sich der Internet Explorer vor allem durch die zahlreichen Sicherheitslücken ein zweifelhaftes Image erworben. Allerdings ist zu vermuten, dass nur aufgrund der großen Verbreitung so viele Sicherheitslücken entdeckt und ausgenutzt wurden. Der Firefox könnte mit seinen großen Martkanteilen in der Zukunft auch verstärkt das Ziel von Hackern werden. Wie die Entwickler mit dieser Gefahr umgehen wird sich zeigen. Im Zweifel stehen mit Googles Chrome oder Opera auch noch andere Alternativen bereit, die nur darauf warten den großen Platzhirschen Marktanteil abjagen zu können. Konkurrenz belebt das Geschäft und es ist zu hoffen, dass diese Konkurrenz auch in der Zukunft bestehen bleibt. Dies auch mit einem, auf einen gesunden Marktanteil geschrumpften, Internet Explorer.




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