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Es gibt 3 Ergebnisse mit dem Tag Google Analytics

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  1. Google Analytics führt zu Umsatzsteigerung - trotz Kontro...

    Der Erfolg von Google Analytics basiert auf vier wesentlichen Merkmalen. Das ursprünglich von der Firma Urchin entwickelte und für rund 800 Dollar erhältliche Web-Controlling-Tool
    ist kostenlos verfügbar. Im Gegensatz zu professionellen Lösungen, die monatliche Kosten im drei-bis vierstelligen Bereich verursachen, eine auch für kleinere Unternehmen lohnende
    Anschaffung. Ein weiterer Pluspunkt ist die Zieldefinition. In einem separaten Menüpunkt können verschiedene Zielwerte- und pfade definiert werden. Dies kann die Bestätigungsseite von einem vorgeschalteten Formular oder eine Kontaktseite sein. Die Betreiber können die Zielpfade, also den Weg zur Zielerreichung, wie z.B. für eine Bestellung, genau nachverfolgen. Mögliche „Stolperfallen“ auf der Webseite können erkannt und beseitigt werden. Ein weiteres Highlight von Google Analytics ist die eCommerce-Funktion für Shopbetreiber. Bei entsprechender Einrichtung werden Umsatzdaten, aber auch Versandart- und kosten ans Web-Controlling-Tool übertragen. Die Analyse der Zugriffsquelle für die Umsätze soll dem Betreiber die Möglichkeit geben, die verschiedensten Online-Marketing-Massnahmen anzupassen. Die Segmentierungsfunktion von Google Analytics ermöglicht es, alle Besucher, die aufgrund der organischen Suche oder einer Kampagne auf die Webseite gelangt sind, mit allen anderen zu vergleichen. Die Webanalysten haben also alle Möglichkeiten, die Zugriffe, die erzielten Umsätze und die Besucher genau zu analysieren.


    Datenschutzrechtliche Kontroverse
    Es ist kein Geheimnis, dass Google Analytics in vielen Ländern sehr kontrovers diskutiert wird. Man liest immer wieder, dass die Verwendung problematisch und nicht gesetzeskonform
    sei. Google hat in der Tat die Möglichkeit, mit dem Web-Controlling-Tool ein umfassendes Benutzerprofil von Besuchern zu erstellen. Wird ein anmeldepflichtiger Google-Dienst verwendet, so kann dieses Profil direkt einer Person zugeordnet werden. In Deutschland lässt
    das Telemediengesetz eine Verarbeitung von personenbezogenen Daten nur dann zu, wenn der Benutzer dem vorher ausdrücklich zugestimmt hat oder eine gesetzliche Ermächtigung dafür vorliegt. Wird die vollständige IP-Adresse an Dritte weitergegeben, kann es zu datenschutzrechtlichen Problemen kommen, wie sie Google in der Vergangenheit in Deutschland bereits erlebt hat. Durch Änderungen in der Funktionalität und durch Erfüllung verschiedener Auflagen konnten die rechtlichen Bedenken vorerst beseitigt werden. So dürfen in Zukunft keine kompletten IP-Adressen gespeichert werden. Darüber hinaus muss Google vertraglich vom Betreiber der Webseite zur Speicherung der Daten beauftragt werden. Trotz aller Änderungen bleibt ein Widerspruchsrecht für die Besucher erhalten.


    Alles Google oder was?
    Es steht ausser Frage, dass Google Analytics ein sehr mächtiges Analysetool ist. Zahlen, Daten und Fakten nutzen nichts, wenn sie fehlerhaft oder gar nicht interpretiert werden. Ziel sollte sein, auf Basis der von Google Analytics gewonnen Erkenntnisse, ein Verbesserungsprozess zu entwickeln, der das Unternehmen und dessen Entwicklung vorantreibt. Dazu braucht es dann mehr als nur technisches Know-How.

    • Mr 03 2013 09:14
    • von Moosa
  2. Google Analytics für Einsteiger - Einbindung, Datenschutz...

    Google Analytics Code-Snippet integrieren
    Googles neuer asynchroner Analytics Code wartet gegenüber der alten Version mit einer kürzeren Seitenladezeit auf und erfasst die Klicks der Webseitenbesucher zuverlässiger. Auch das Tracking für Rich Media-Seiten und für Webpages, die umfangreich Scripts eingebunden haben, ist verbessert worden. Damit das Tracking funktioniert, reicht die Anmeldung bei Google Analytics allein nicht aus. Auf den Webseiten muss aktuell das folgende Code-Snippet integriert werden:


    <script type="text/javascript">
    var _gaq = _gaq || [];
    _gaq.push(['_setAccount', 'UA-XXXXX-X']);
    _gaq.push(['_trackPageview']);
    (function() {
    var ga = document.createElement('script'); ga.type = 'text/javascript'; ga.async = true;
    ga.src = ('https:' == document.location.protocol ? 'https://ssl' : 'http://www') + '.google-analytics.com/ga.js';
    var s = document.getElementsByTagName('script')[0]; s.parentNode.insertBefore(ga, s);
    })();
    </script>
    

    (Quelle: Google)

    In diesem Code muss bei
    gaq.push(['_setAccount', 'UA-XXXXX-X']);
    der Analytics ID Platzhalter UA-XXXXX-X gegen die eigene Google Analytics ID ausgetauscht werden.


    Trackingerfolg von Position des Snippets abhängig
    Für ein zuverlässiges Tracking ist die Position des Java-Script Codes wichtig. Dieser muss vor dem schließenden HEAD-Tag '</head>' in den HTML-Code integriert werden. Das ist notwendig, damit der Code geladen wird, bevor der Nutzer auf Links oder andere Seitenelemente klicken kann. Befindet sich der Code beispielsweise am Ende der Seite, hat der Besucher womöglich schon weitergeklickt, bevor der Tracking-Code geladen und der Klick getrackt werden konnte.


    Einsatz von API-Funktionen am Beispiel _anonymizeIp()
    Nach der Zeile mit der Google Analytics ID kann der Aufruf _gaq.push (['_gat._anonymizeIp']); integriert werden. Dies ist der von Google empfohlene Weg die API-Funktion _anonymizeIp() zu nutzen. Dieser Code hat die Aufgabe die IP-Adressen gekürzt zu speichern und ist die Basis für eine datenschutzkonforme Nutzung der Webtracking-Lösung. Der Anfang des Snippet zum Analytics Tracking sieht dann so aus:


    var _gaq = _gaq || [];
    _gaq.push (['_setAccount', 'UA-XXXXXXX-YY']);
    _gaq.push (['_gat._anonymizeIp']);
    _gaq.push (['_trackPageview']);
    

    Event Tracking am Beispiel von externen Links
    Das Event Tracking ermöglicht ausgehende Links mit Analytics zu tracken. Den Links wird dafür ein Tracking-Code hinzugefügt. Dies ist leicht machbar und kann wertvolle Aufschlüsse über das Nutzerverhalten liefern. Google hat für das Link-Tracking bereits den passenden Code parat:

    <script type="text/javascript">
    function recordOutboundLink(link, category, action) {
    _gat._getTrackerByName()._trackEvent(category, action);
    setTimeout('document.location = "' + link.href + '"', 100);
    }
    </script>
    


    Dieses Code-Snippet wird ebenfalls vor dem schließenden HEAD-Tag </head> positioniert.
    Den gewünschten Links muss lediglich noch die JavaScript onClick-Funktion hinzugefügt werden.

    Ein Code-Beispiel für einen Link:

    <a href="http://www.neandertaler.net/" onClick="recordOutboundLink(this, 'Outbound Links', 'neandertaler.net');return false;">


    Das return false; sorgt beim Code dafür, dass der Browser dem Link erst folgt, nachdem die Funktion ausgeführt wurde.

    Übrigens: Bei vielen Content Management Systemen gibt es auch Erweiterungen für Google Analytics. Für Wordpress gibt es beispielsweise das kostenlose „Google Analytics for WordPress“ Plugin.

    Analytics API Funktionen für das Reporting
    Die API von Google kann mehr als nur Tracken. Mit der Core Reporting API lassen sich individuelle Dashboards und Analysen programmieren. Google unterstützt dabei die Programmiersprachen Python, JavaScript, Java und PHP.

    Google Analytics und der Datenschutz
    Deutschen Datenschützern ist die Lösung in der Out-of-the-Box Installation ein Dorn im Auge. Selbst privaten Homepagebetreibern wird geraten Google Analytics - wenn überhaupt - datenschutzkonform zu nutzen. Die Funktion _anonymizeIp() einzubinden reicht nicht. Homepagebetreiber sollen einen Vertrag mit Google schließen, eine Datenschutzerklärung bereithalten und den Webseitenbesucher über das Deaktivierungs-Add-On von Google informieren. Wie dies aussehen kann, ist auf ZDNet zu lesen.

  3. Besucheranalyse mit Piwik

    Eingefügtes Bild

    Eingefügtes Bild



    Was muss bei der Installation beachtet werden?
    Die Installation erfolgt auf einem Webserver - genauer gesagt in die Website, welche untersucht werden soll. Beim Aufspielen unterscheidet sich das Programm nicht von anderen Anwendungen. Die neueste Version kann über die Homepage bezogen werden. Ebenso befindet sich dort ein Video, welches die Anwendung und den praktischen Nutzen zeigt. Die Installation wird dabei als eine 5-minütige Maßnahme beschrieben. Voraussetzungen sind ein Server/Webspace, sowie PHP 5.1 und eine MySQL-Datenbank.
    Damit die Daten jeder einzelnen Seite erfasst werden können, muss ein Java-Script-Code eingebunden werden.

    Piwik vs. Google - Was ist zu bevorzugen?
    Das Open Source Projekt Piwik bietet den Nutzer die vollständige Kontrolle über die Daten. Das Programm wird immerhin auf dem Servier des Users aufgespielt. Was sich zunächst umständlich anhört, ist für den Datenschutz jedoch sehr vorteilhaft. Bei ihrem eigenen Programm hat Google natürlich voll Einsicht. Weiterhin kann Piwik so eingestellt werden, dass es den speziellen Bedürfnissen des Nutzers entgegen kommt. Auch die hervorragende Übersicht spricht für Piwik.
    Die Stärke von Google Analytics liegt eindeutig in der Erfassung von großen Nutzerzahlen. Auch die Möglichkeiten beim Ausfiltern sind derzeit noch besser. Die Geschwindigkeit unterscheidet sich bei kleinen Projekten kaum, bei den Großen hat Google jedoch wieder Vorteile. Die hauseigene Integration von Adsense und Adwords ist ebenfalls ein Vorzug.

    Fazit
    Für kleine Projekte kann Piwik durchaus besser geeignet sein, als Google Analytics. Jeder User, der häufig Auswertungen vornehmen muss, sollte für sich selbst entscheiden, womit er besser arbeiten kann.


    Quelle: http://de.piwik.org/

    • Jun 20 2012 01:10
    • von Moosa