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Es gibt 2 Ergebnisse mit dem Tag Java

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  1. Das neue jQuery 1.8 - Features und Blick in die Zukunft

    Oft wächst mit neuen Versionen auch die Zahl der Features. Bei jQuery 1.8 wurde jedoch erstmal aufgeräumt. Dabei sind einige Features entfernt worden, zum Beispiel die Methode $Browser oder die Methode $.Sub. Das Fehlen der ersten Methode kann dabei in der Praxis leicht durch den User-Agent-String kompensiert werden. Die zweite Methode gliedern die Entwickler aus Kompatibilitätsgründen in ein Kompatibilitäts-Plugin für jQuery 1.9 aus.

    Neue Features bei jQuery
    Ein paar neue Features sind am Ende natürlich doch noch herausgekommen. Künftig soll insbesondere der Umgang mit Herstellerpräfixen leichter werden. Diese kommen bei nicht standardisierten CSS-Funktionen zum Einsatz. Mit der neuen Methode $.parseHTML soll der Cross-Site-Stripting (XSS) Schutz verbessert werden. Diese Funktion ermöglicht es, Strings in HTML und DOM Objekte zu verwandeln.

    An Sizzle, die CSS Selector Engine, haben die Programmierer von jQuery ebenfalls Hand angelegt und die Performance verbessert. Insgesamt 12 Einträge erfasst das Changelog für die Selector Engine. Das hat sich gelohnt. Jetzt lassen sich auch unterschiedliche Selektoren (~ > +) besser kombinieren und es wurden noch einige Bugs beseitigt.

    Das System für Animationen und Effekte ist in den letzten Jahren umfangreicher geworden. Dabei ist ein regelrechtes Chaos im Code entstanden. In dieses Durcheinander haben die Entwickler mit der 1.8er Version Ordnung gebracht. Dabei wurden auch gleich noch ein paar Erweiterungen eingefügt. Animationen zu ergänzen oder zu modifizieren, soll so leichter möglich sein.

    jQuery Build nach Maß
    Performance stand bei jQuery 1.8 ganz oben auf der todo-Liste. Das Framework ist jetzt modular und so wird es optional möglich, ein angepasstes jQuery-Build zu erzeugen. Bis auf 21 KB lässt sich die Größe des Systems schrumpfen, sofern man bereit ist, auf die Module ajax, css, dimensions, effects und offset zu verzichten. Der Servertraffic und die Ladezeit von Webseiten lassen sich so optimieren. Basis für das Build System bildet grunt.

    Was noch alles neu ist und was sich alles bei jQuery 1.8 geändert hat, lässt sich auf dem jQuery-Blog nachlesen.

    Die Zukunft
    Für 2013 ist das Release der Version 1.9 geplant. Mit dieser Version sollen die Aufräumarbeiten, die in der kommenden Version begonnen wurden, fortgesetzt werden. Für Programmierer und Webmaster bedeutet dies insbesondere den Code zu checken. Viele in 1.8 veraltete Funktionen werden nämlich mit jQuery 1.9 aus dem Code verschwinden. Alte Anwendungen drohen dann schlimmstenfalls nicht mehr zu funktionieren.

    Für jQuery 1.9 ist die Unterstützung der Versionen 6, 7 und 8 des Internet Explorers noch eingeplant. Mit jQuery 2.0 ändert sich das. Die Unterstützung für die Internet Explorer mit den Versionsnummern 6, 7 und 8 entfällt dann. Kleiner Trost: Für jQuery 1.9 ist parallel zu jQuery 2.0 ein längerer Produktzyklus eingeplant.

  2. jQuery Basics - Webseiten mit jQuery gestalten

    jQuery einbinden
    John Resig hat die JavaScript Bibliothek entwickelt und 2006 auf dem Barcamp in New York vorgestellt. Seitdem hat sich jQuery im Webdesign durchgesetzt. Zahlreiche Webapplikationen nutzen die JavaScript-Klassenbibliothek. Der Suchmaschinenbetreiber Google hostet die Bibliothek in den Google Libraries API. Das ist praktisch, so kann jQuery auf den eigenen Webseiten unkompliziert eingebunden werden. Es reicht somit zwischen den HTML-Tags „<head>“ und „</head>“ folgendes Codefragment einzubinden, um die jQuery auf den eigenen Seiten nutzen zu können.

    
    <script src="https://ajax.googleapis.com/ajax/libs/jquery/1.7.2/jquery.min.js"></script>
    
    

    Alternativ kann die Bibliothek von der Projekt-Webseite heruntergeladen und auf dem eigenen Server abgelegt werden. Der SRC-Pfad ist dann natürlich entsprechend zu ändern.

    Der Funktionsumfang von jQuery ist sehr mächtig. Durch die Bibliothek können so genannte Events verwendet werden. Das Drehen des Mausrades, Tastatureingaben oder Klicks auf Links werden registriert und lassen sich als Auslöser für Änderungen am aktuellen HTML-Dokument nutzen. Per XML ist es möglich, Daten von einem Server nachzuladen.

    Elemente selektieren und Funktionen nutzen
    Die Funktionsweise von jQuery ist im Grunde ganz simpel. Nachdem das HTML-Dokument vom Browser geladen wurde, wird jQuery aktiv und kann automatisch oder bei Interaktionen des Nutzers reagieren. So lassen sich zum Beispiel Slider und Tabs auf Webseiten unkompliziert realisieren. Der Selector „$“ ist wohl in dieser Hinsicht am charakteristischsten für jQuery. Mit diesem kann auf die DOM Objekte eines HTML Dokumentes zugegriffen werden. Es handelt sich dabei um CSS Selektoren wie CSS-Klassen oder IDs und um HTML Elemente (p,div, li,...).

    In der Praxis sieht das für die ID „aBeispiel“ so aus:
    
    $("#aBeispiel") 
    
    

    Für CSS Klasse „bBeispiel“ so:
    
    $(".bBeispiel") 
    
    

    Und für das HTML-Element div so:
    
    $("div") 
    
    

    Auf einem selektierten Element können dann Funktionen ausgeführt werden, zum Beispiel kann die CSS Definition geändert werden:
    
    $("#aBeispiel").css({ "color": "green", "font-size": "10px" });
    
    

    Mit diesem Codebeispiel wird die CSS Definition für Elemente mit der ID „aBeispiel“ auf eine grüne (Schrift-)Farbe und eine Fontgröße von 10px festgelegt. Folgendes Beispiel entfernt hingegen die Css-Klasse „todelete“ von div Elementen:
    
    $("div").removeClass("todelete");
    
    

    Durch das so genannte Chaining – ein Verketten - lassen sich jQuery Funktionsaufrufe kombinieren. Diese verketteten Funktionsaufrufe werden hintereinander ausgeführt.
    
    $("div").removeClass("todelete").css({ "color": "green", "font-size": "10px" })
    
    

    Dieser Code entfernt von div Elementen die Klasse „todelete“ und weist den Containern die CSS Eigenschaften aus dem obigen Beispiel zu. In der Praxis kann dies auch mit einem Event verbunden werden.
    
    $(document).ready(function(){
    
       $("a").click(function(event){
    
         $("div").removeClass("todelete").css({ "color": "green", "font-size": "10px" })
    
       });
    
     });
    
    

    Mit dem Klick auf einen Link wird in diesem Beispiel der div-Container verändert.

    Mehr zu jQuery
    Das Schöne bei jQuery ist, dass Webmaster nicht gleich das Programmieren erlernen müssen. Viele Plugins können leicht installiert werden und lassen sich mit rudimentären HTML-Kenntnissen nutzen. Eine umfangreiche Auswahl an jQuery Plugins findet sich auf jQuerylist.com. Ein jQuery Tutorial hier und eine Sandbox zum Experimentieren mit jQuery im Browserfenster findet sich auf JSBin.