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Moosa

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#852 [Artikel] Besucheranalyse mit Piwik

Geschrieben von Moosa am 24 Juni 2012 - 05:04

Web Analytics - Piwik
Die Methoden zur Analyse im Internet beschränken sich sehr häufig auf den Branchenprimus Google Analytics. Die Erfassung, Speicherung und Analyse der Daten kann jedoch auch  mit dem Open Source Programm Piwik durchgeführt werden. Nur wer das Nutzerverhalten seiner Besucher kennt, kann die Homepage entsprechend optimieren. Diese Art der Optimierung ist jedoch strikt von der Suchmaschinenoptimierung und diversen Maßnahmen für das Marketing abzugrenzen. Die Bedienung (Usability) des Webprojekts steht im Vordergrund. Eine benutzerfreundliche Seite schafft es natürlich die Besucher schneller und langfristig zu begeistern.

Was ist Piwik?
Piwik ist eine Software, die jedem frei zugänglich ist. Allein durch diesen Umstand wird das Programm zu einer Alternative zu Google Analytics. Dieser Vergleich wird öfters herhalten müssen. Denn hier wird die derzeitige Nummer ein der Webanalysetools mit der Nummer zwei (Piwik) verglichen. Die Funktionen ähneln sich in vielen Bereichen. Die Auswertungsfunktionen sind durchaus umfassend:
  • Nutzerzahl, Spracheinstellungen und Technische Ausstattung
  • Meistbesuchte Seiten
  • Häufigste Einstiegsseiten
  • Absprungseiten
  • Statistik zu definierten Aktionen (z.B. Button drücken)
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Dabei wird das Programm in die Oberkategorien Übersicht, Besucher, Aktionen, Verweise und Ziele unterteilt. Ein Vorteil von Piwik ist, dass der Nutzer sich auf der Übersichtsseite seine Informationen nach Bedarf zusammenstellen kann. Unnötiges Klicken wird dadurch vermieden, das Wichtigste erscheint auf einem Blick.
  • Um nur einige Beispiele aufzuführen, was möglich ist:
  • Anzeigen der Entwicklung von Besucherzahlen
  • Anzahl der Gesamtbesucher
  • Verbrachte Zeit der Besucher auf einer Website
  • Zugriffszeiten nach lokaler Zeit
  • Land, Provider, Kontinent des Zugriffs
  • Wiedererkennbare Besucher
  • Besuche je Seitenzahl
  • Ausgehende Verweise
  • Heruntergeladene Dateien
  • u.v.m.
Die Vielzahl der möglichen Informationen werden ansprechend und übersichtlich aufbereitet. Weiterhin wird das Programm ständig weiterentwickelt. Neue Features werden kommen und alte werden verbessert werden....Eingefügtes Bild

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Was muss bei der Installation beachtet werden?
Die Installation erfolgt auf einem Webserver - genauer gesagt in die Website, welche untersucht werden soll. Beim Aufspielen unterscheidet sich das Programm nicht von anderen Anwendungen. Die neueste Version kann über die Homepage bezogen werden. Ebenso befindet sich dort ein Video, welches die Anwendung und den praktischen Nutzen zeigt. Die Installation wird dabei als eine 5-minütige Maßnahme beschrieben. Voraussetzungen sind ein Server/Webspace, sowie PHP 5.1 und eine MySQL-Datenbank.
Damit die Daten jeder einzelnen Seite erfasst werden können, muss ein Java-Script-Code eingebunden werden.

Piwik vs. Google - Was ist zu bevorzugen?
Das Open Source Projekt Piwik bietet den Nutzer die vollständige Kontrolle über die Daten. Das Programm wird immerhin auf dem Servier des Users aufgespielt. Was sich zunächst umständlich anhört, ist für den Datenschutz jedoch sehr vorteilhaft. Bei ihrem eigenen Programm hat Google natürlich voll Einsicht. Weiterhin kann Piwik so eingestellt werden, dass es den speziellen Bedürfnissen des Nutzers entgegen kommt. Auch die hervorragende Übersicht spricht für Piwik.
Die Stärke von Google Analytics liegt eindeutig in der Erfassung von großen Nutzerzahlen. Auch die Möglichkeiten beim Ausfiltern sind derzeit noch besser. Die Geschwindigkeit unterscheidet sich bei kleinen Projekten kaum, bei den Großen hat Google jedoch wieder Vorteile. Die hauseigene Integration von Adsense und Adwords ist ebenfalls ein Vorzug.

Fazit
Für kleine Projekte kann Piwik durchaus besser geeignet sein, als Google Analytics. Jeder User, der häufig Auswertungen vornehmen muss, sollte für sich selbst entscheiden, womit er besser arbeiten kann.


Quelle: http://de.piwik.org/

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#570 warum heißt der neandertaler neandertaler

Geschrieben von Moosa am 19 Juni 2010 - 09:48

Das ist eine relativ simpel zu beantwortende Frage: 1856 wurden im Neandertal (damals noch Neanderthal) in der Nähe von Düsseldorf die ersten Knochen von einer damals noch unbekannten Art gefunden. Als man später erkannte, dass es sich um eine eigenständige Art handelt, hat man diese nach dem Fundort benannt = Neandertaler (früher Neanderthaler).

Das Neandertal wiederum wurde nach dem Pastor Joachim Neander benannt, der dieses Tal im 17. Jahrhundert öfters aufsuchte und es in Texten beschrieb.