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Moosa

Moosa

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[Artikel] 5 TOP-REMINDER, DIE ES IN SICH HABEN

17 Mai 2013 - 08:18

SMARTPHONES – EIN NEUES ZEITALTER
Erst seit etwa 5 Jahren sprießen Smartphone-Apps im App-Store und auf diversen Android-App-Markets aus dem Boden wie Pilze. Kaum vorzustellen, welche Masse an Angeboten dem Nutzer entgegenschlägt, der gezielt nach einer Lösung sucht. Man hat oft die Qual der Wahl. Zu Beginn des Smartphone-Zeitalters waren Apps vor allem Adressbuch- und E-Mail-Optimierungs-Hilfen. Sie kamen vor allem aus dem Businessbereich, wenn man einmal von seit je her angebotenen Mobile Games absieht.
Inzwischen reicht die Bandbreite von mobilen Payment- und Buchungs-Apps über Social Media Applikationen aller Art. Man findet aber auch Feeds und Nachrichten, Social-TV-, Rating- und Navigationsanwendungen, Netzwerküberwachungs-Toolkits und natürlich nach wie vor Spiele.DIE CHALLENGE
Gibt es bei diesem reichhaltigen Angebot eigentlich aktuell noch klassische Anwendungsbereiche oder ist der Markt hinsichtlich typischer Werkzeuge aus der Pre-Smartphone-Ära bereits gesättigt? Wie sieht es zum Beispiel mit Weck- und Erinnerungsfunktionen aus? Sollte da nicht schon das Ende der Fahnenstange erreicht sein? Mit dieser Frage könnte man sich ja mal versuchsweise auf die Suche nach der besten, der ultimativen Weck- und Erinnerungs-App machen. Dies gestaltet sich allerdings schwieriger, als anzunehmen ist. Denn es tauchen Fragen auf, um die man sich zu Beginn der Suche gar keine Gedanken gemacht hat, wie z.B.:
  • Soll die Erinnerung zeit- oder ortsgebunden sein?
  • Ist der Alarm einmalig oder wiederkehrend? Wenn ja, in welchem Intervall?
  • Wie oft soll die Erinnerung wiederholt werden?
  • Soll der Reminder nur als Text-Popup dargestellt werden oder ist es besser, per Sound/Vibration bzw. per E-Mail erinnert zu werden?
Es gab Zeiten, als einfach ein Wecker gestellt und eine Haftnotiz daneben geklebt wurde. Aber immer mehr Nischenbedürfnisse führen zu ausgefeilten, komfortablen Lösungen, die zur richtigen Zeit den optimalen Hinweis liefern.

DIE TOTALE ERINNERUNG
Diese Liste sollte jeder kennen, denn die Apps stellen als sinnvolle Gedächtnisstütze eine echte Bereicherung des Alltags dar:

Koubachi
Wer Blumenfreund ist, aber nicht über den berühmten „Grünen Daumen“ verfügt, wird diese App lieben. Denn diese App mag Ihre Pflanzen! Sie erinnert im richtigen Moment daran, die jeweiligen Zimmerpflanzen zu gießen, zu besprühen, oder zu düngen. Aufgebaut auf einer Datenbank, die die Bedürfnisse jeder handelsüblichen Zimmerpflanze beinhaltet, liefert Koubachi dem Laien die besten Erfahrungswerte hinsichtlich der Pflege der Zimmerpflanze. Die Hinweise erscheinen nicht dauerhaft, sondern erst, wenn es Zeit wird, zu reagieren und das liebe Grün zu füttern. Ideal auch für Pflanzensitter!

Hailo Müllwecker
Es ist sehr ärgerlich, wenn der Mieter vergessen hat, den Müll an die Straße zu stellen. Die Tonne wird nicht geleert bzw. der gelbe Sack nicht abgeholt. Wenn mehrere Mietparteien betroffen sind, entsteht auf diese Weise schnell ein Müll-Stau, der vermeidbar ist. Man braucht lediglich einen intelligenten „Müllwecker“. Eine einfache Erinnerungsfunktion sollte hier doch auch genügen, sollte man meinen. Komfortabler wäre es aber natürlich, wenn die Abholtermine im Vorfeld automatisch in einem Erinnerungskalender eingetragen werden. Sinnvollerweise mit der Option, diese Termine im Nachgang noch anpassen zu können. So, wie man es von der herkömmlichen, gedruckten Papiervariante bereits kennt, nur eben mit Alarmfunktion. So etwas gibt es: der Hailo Müllwecker erinnert immer zuverlässig daran, den eigenen Anteil an der Müllentsorgung am Abend vor der Abholung zu verrichten.

Map Alarm
Im Alltag fällt es nicht immer leicht, mal eben irgendwo anzuhalten, um eine häufig geplante Besorgung zu erledigen. Dieses Vorhaben verschiebt sich oft, bis es wieder in Vergessenheit gerät. Dann gibt es Tage, da wäre zwar die Zeit vorhanden, aber das Vorhaben ist bereits wieder vergessen. Wenn gar nicht zu einem bestimmten Zeitpunkt erinnern werden soll, sondern an eine ortsgebundene Gelegenheit, bietet „Map Alarm“ eine sehr intuitive ortsgebundene Erinnerungsfunktion. Diese App erinnert, sobald der ausgewählte Ort innerhalb eines einstellbaren Radius erreicht wird. Sehr praktisch für geplante Besorgungen!

Place Clock
Place Clock folgt dem gleichen Schema wie Map Alarm und bietet Zeit- und Ortsalarme sowie Kombinationen daraus an. Aber nicht nur einfache Erinnerungen, die auch so eingestellt werden können, dass sie sich an bestimmten Orten gerade nicht melden, sondern auch Timer und Stoppuhren lassen sich zeitlich sowie örtlich festlegen. Eine ideale App für Studenten, die weder im Hörsaal, noch während einer wichtigen Klausur erinnert werden möchten - ein sehr flexibles Tool!

Parkboard
Oft wird man durch Strafzettel daran erinnert, dass die Zeit der Parkuhr abgelaufen ist und man sich seit geraumer Zeit daher im Parkverbot befindet. Diese Form der Erinnerung ist recht teuer und kann durch die App „Parkboard“ wesentlich sinnvoller ersetzt werden. Bei „Parkboard“ handelt es sich um eine Parkuhr-Erinnerung mit integrierter Parkplatz-Karte und einer Augmented-Reality-Option, mit deren Hilfe sich das Fahrzeug schnell wieder finden lässt. Kosten sparen mit Hilfe einer intuitiv bedienbare Erinnerungs-App.

FAZIT
Die klassischen Anwendungsbereiche gehören nach wie vor zu den gefragten Inhalten auf dem App-Markt. Auch wenn sich durch Nischen die Gelegenheit ergibt, bewährten Funktionalitäten für spezielle Zwecke Zusatzfunktionen zu verpassen. Traditionelle Werkzeuge werden stetig weiterentwickelt und neuen Bedürfnissen angepasst. Die Entwicklung der App-Landschaft insgesamt ist sicher sehr schnelllebig und bleibt wohl auch weiterhin spannend zu beobachten.

Thomas von Mengden gehört zum Blog- und SEO-Team von hosteurope.de. Das Unternehmen ist einer der größten Anbieter von Cloud Hosting in Deutschland.

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[Artikel] Google Analytics führt zu Umsatzsteigerung - trotz Kontroversen beim Datenschutz

04 Mrz 2013 - 09:20

Google Analytics schwebt auf der Erfolgswelle. Trotz kontroversen Diskussionen über Datenschutzrichtlinien erweist sich das Web-Controlling-Tool als der Renner aus dem Hause Google. Aber was genau macht es so besonders? Der Erfolg von Google Analytics basiert auf vier wesentlichen Merkmalen. Das ursprünglich von der Firma Urchin entwickelte und für rund 800 Dollar erhältliche Web-Controlling-Tool
ist kostenlos verfügbar. Im Gegensatz zu professionellen Lösungen, die monatliche Kosten im drei-bis vierstelligen Bereich verursachen, eine auch für kleinere Unternehmen lohnende
Anschaffung. Ein weiterer Pluspunkt ist die Zieldefinition. In einem separaten Menüpunkt können verschiedene Zielwerte- und pfade definiert werden. Dies kann die Bestätigungsseite von einem vorgeschalteten Formular oder eine Kontaktseite sein. Die Betreiber können die Zielpfade, also den Weg zur Zielerreichung, wie z.B. für eine Bestellung, genau nachverfolgen. Mögliche „Stolperfallen“ auf der Webseite können erkannt und beseitigt werden. Ein weiteres Highlight von Google Analytics ist die eCommerce-Funktion für Shopbetreiber. Bei entsprechender Einrichtung werden Umsatzdaten, aber auch Versandart- und kosten ans Web-Controlling-Tool übertragen. Die Analyse der Zugriffsquelle für die Umsätze soll dem Betreiber die Möglichkeit geben, die verschiedensten Online-Marketing-Massnahmen anzupassen. Die Segmentierungsfunktion von Google Analytics ermöglicht es, alle Besucher, die aufgrund der organischen Suche oder einer Kampagne auf die Webseite gelangt sind, mit allen anderen zu vergleichen. Die Webanalysten haben also alle Möglichkeiten, die Zugriffe, die erzielten Umsätze und die Besucher genau zu analysieren.


Datenschutzrechtliche Kontroverse
Es ist kein Geheimnis, dass Google Analytics in vielen Ländern sehr kontrovers diskutiert wird. Man liest immer wieder, dass die Verwendung problematisch und nicht gesetzeskonform
sei. Google hat in der Tat die Möglichkeit, mit dem Web-Controlling-Tool ein umfassendes Benutzerprofil von Besuchern zu erstellen. Wird ein anmeldepflichtiger Google-Dienst verwendet, so kann dieses Profil direkt einer Person zugeordnet werden. In Deutschland lässt
das Telemediengesetz eine Verarbeitung von personenbezogenen Daten nur dann zu, wenn der Benutzer dem vorher ausdrücklich zugestimmt hat oder eine gesetzliche Ermächtigung dafür vorliegt. Wird die vollständige IP-Adresse an Dritte weitergegeben, kann es zu datenschutzrechtlichen Problemen kommen, wie sie Google in der Vergangenheit in Deutschland bereits erlebt hat. Durch Änderungen in der Funktionalität und durch Erfüllung verschiedener Auflagen konnten die rechtlichen Bedenken vorerst beseitigt werden. So dürfen in Zukunft keine kompletten IP-Adressen gespeichert werden. Darüber hinaus muss Google vertraglich vom Betreiber der Webseite zur Speicherung der Daten beauftragt werden. Trotz aller Änderungen bleibt ein Widerspruchsrecht für die Besucher erhalten.


Alles Google oder was?
Es steht ausser Frage, dass Google Analytics ein sehr mächtiges Analysetool ist. Zahlen, Daten und Fakten nutzen nichts, wenn sie fehlerhaft oder gar nicht interpretiert werden. Ziel sollte sein, auf Basis der von Google Analytics gewonnen Erkenntnisse, ein Verbesserungsprozess zu entwickeln, der das Unternehmen und dessen Entwicklung vorantreibt. Dazu braucht es dann mehr als nur technisches Know-How.

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[Artikel] Der Datenschutz im Internet und die Gefahren für Webmaster

16 Juli 2012 - 02:38

Es ist eines der Themen unserer Zeit - der Datenschutz. Gerade das Internet macht es für viele Unternehmen einfach Daten zu sammeln. Der Privatanwender kann sich nur schwer schützen. Prinzipiell werden bereits Daten beim Einwählen in das Internet erhoben. Über die Nutzung der Suchmaschinen und diverser sozialer Netzwerke, kommen weitere Daten zustande. Über die IP-Adresse können diese eindeutig einem Benutzer zugeordnet werden. Zahlreiche Webmaster sind daher auf Datenschutzbestimmungen angewiesen. Diese werden von den Nutzern zwar nur in den seltensten Fällen wirklich gelesen, sollen aber dennoch ihrem Schutz dienen oder zumindest einschränken, in welchen Bereichen kein Schutz vorliegt.Kosten für Webmaster
Wer eine Homepage, einen Blog oder ein Forum betreibt, der muss für dessen Unterhaltung aufkommen. Wird das Projekt zusätzlich mit Bildern versehen oder müssen Texter bezahlt werden, so entstehen weitere Kosten. Es sollte daher niemanden wundern, wenn der Betreiber im Gegenzug versucht, Geld einzunehmen. Dafür gibt es zahlreiche Möglichkeiten, von denen einige hier schnell aufgeführt werden:
  • AdSense
  • Amazon Partnerprogramme
  • Banner
  • Werbeflächen
  • Artikelplätze verkaufen
  • Linkverkauf
  • etc.
Mit diesen Mitteln soll ein Projekt finanzierbar bleiben oder bestenfalls einen ordentlichen Gewinn abwerfen. Dies ist in Deutschland zwar nicht so einfach, wie im englischsprachigen Raum, aber auch hier können einige von ihren Onlineprojekten leben.

Wird die Monetarisierung zum Problem?
Für den zeitlichen Aufwand und die gesamte Arbeit möchte der Webmaster seine Seite auf die aufgezählte Weise monetarisieren. Nun werden jedoch beim Verlassen der Homepage z.B. via AdSense die IP-Adressen weitergegeben. Der User weiß vielleicht nicht auf welcher Seite er landen wird. Aber die Homepage des Webmasters hat ihn dort hingeführt. Problematisch ist es, dass beim Betreten der neuen Seite häufig schon Daten gesammelt werden.
Aber nicht nur die Programme, welche für Einkünfte sorgen, können Probleme aufwerfen. Auch statistische Anwendungen, z.B. ein Zählpixel, nimmt Daten der User auf, um die Anzahl der Seitenaufrufe zu dokumentieren.

Betrachtung der Problemstellung
Datenschützer betrachten die IP-Adressen als personenbezogene Daten. Diese dürfen nicht an Dritte weitergereicht werden. Mit Dritten sind insbesondere Amazon und Google gemeint. Beides keine deutschen Unternehmen, die sich den deutschen Datenschutz-Bestimmungen nicht unterworfen fühlen. Während die besagten Unternehmen nicht angegangen werden können, denn die Besucher, die diese Homepages auf eigenen Wunsch aufsuchen, geben ihre Daten praktisch freiwillig raus. Der Webmaster trägt jedoch Verantwortung für die Inhalte auf seiner Homepage.

Ein Beispiel aus Lüneburg
Ein Lüneburger Webmaster, welcher zwei Foren zu den Themen Abnehmen und Hundehaltung betreibt, wurde aufgefordert ein Verfahrensregister einzureichen. Dies ging aus der Beschwerde eines Users hervor, der sich über Verstöße gegen das Datenschutzrecht beschwert hatte. Im §4d Abs. 1 des Bundesdatenschutzgesetzes werden auch Betreiber von Websites erfasst. Hier ist verankert, dass unter bestimmten Umständen ein Verfahrensregister vorgelegt werden muss.
Für Webmaster, welche ihre Seiten nur als Hobby betreiben, eine praktisch unlösbare Aufgabe. Laut Behörde war die Einreichung ungenügend. Daraufhin wurde er aufgefordert, Google und co. zum Einhalten des Datenschutzes zu veranlassen. Ein unmögliches Unterfangen für eine Privatperson.

Der Konsens
Für Webseitenbetreiber sollte der Datenschutz kein Fremdwort sein. Selbst die Einbindung von AdSense birgt Risiken. Der Betreiber ist auch für die Weitergabe von Daten durch Dritte verantwortlich. Eine hochrichterliche Entscheidung ist in diesem Streitpunkt jedoch noch nicht gefallen.

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[Artikel] Neues Wordpress 3.4 „Green“ mit Änderungen bei Themes

25 Juni 2012 - 03:04

Das vor Kurzem veröffentlichte Wordpress 3.4 „Green“ sorgt insbesondere bei Themes für Änderungen. Wordpress-Nutzern wie auch Themes-Designern stehen mit dem aktuellen Release einige neue Funktionen zur Verfügung. Themes lassen sich mit diesen neuen Funktionen in einem Vorschau-Modus nutzen und so vor der Aktivierung besser anpassen. Flexible Größen sind bei benutzerdefinierten Kopfzeilen nun ebenfalls möglich. Für Themes-Autoren bedeuten diese neuen Features etwas Arbeit. Ein paar alte Funktionen sind entfallen. Neben den allgemeinen Neuerungen ist am Ende dieses Artikels zu lesen, wie die Themes-Funktionen gegen neue Aufrufe ersetzt werden.

Gewidmet ist Wordpress 3.4 dem Jazz-Gitarristen Grand Green. Deutsche Webmaster können bestehende Wordpress-Installationen inzwischen leicht aktualisieren. Neben der offiziellen Version in englischer Sprache ist nun auch die DE-Edition mit bereits integrierter deutscher Sprachdatei zum Download verfügbar. Zum Updaten kann die automatische Aktualisierung oder das manuelle Update genutzt werden. Ein Upgradepaket wird für das neue Release nicht angeboten – wie bei Versionssprüngen von Wordpress üblich.

Eingefügtes Bild

Änderungen mit Fokus auf Komfort
Die bedeutenden Änderungen beim neuen Release haben sich insbesondere beim Anpassen und Erstellen von Themes ergeben, sowie bei der Option künftig HTML in Bildbeschreibungen nutzen zu können. Zudem wurde eine Twitter-Einbindung mit dem neuen Quellcode realisiert. Zusammen mit dem Facebook-Plugin lässt sich das Wordpress 3.4 Release so einfach mit den populären Social Media Diensten zusammenführen.
Komfort für Wordpress-Nutzer bzw. Wordpress-Administratoren bietet insbesondere die neue Themes-Vorschau. Themes lassen sich mit dieser Vorschau schon vor der Aktivierung anpassen. Das verspricht nicht nur neue Projekte, sondern auch Relaunches professioneller abzuwickeln. Bei Themes, die entsprechende Bearbeitungsfunktionen unterstützen, können Anpassungen von Header-Grafik, Farben und Hintergrundbild im Vorschau-Modus erfolgen. Kontrolle über die Größe der Kopfzeile räumt das neue WP-Release den Administratoren ebenfalls ein. Mehr Flexibilität gibt es auch für die Header-Grafik. Diese kann aus der eigenen Mediathek ausgewählt werden. Die neue Option, Bildunterschriften in einfachem HTML anlegen zu können, erlaubt das Setzen von Links zu Fotografen oder anderen Bildquellen wie Bildagenturen.

Das ist neu für Themes Designer
Themes-Hersteller müssen sich auf kleine Neuerungen bei der Programmierung einstellen. Die Funktion
add_custom_background()
ist mit der neuen Wordpress Version veraltet. Gleiches gilt für die Funktion
add_custom_image_header()
Als Ersatz für diese Funktionen haben die Wordpress Entwickler die Funktion
add_theme_support()
implementiert.

Custom Background definieren
Der Aufruf
add_theme_support('custom-background');
ersetzt die Funktion
add_custom_background()
Der Funktion wird als Parameter optional ein Array übergeben. In der Grundeinstellung handelt es sich dabei um das folgende Array:


$defaults = array(

	 'default-image' => '',

	 'default-color' => '',

	 'wp-head-callback' => '_custom_background_cb',

	 'admin-head-callback' => '',

	 'admin-preview-callback' => ''

)


Ein Beispiel:

add_theme_support('custom-background', array('default-image' => get_template_directory_uri() . '/images/background-pic.png'));
Dieser Aufruf definiert die Datei background-pic.png im Images-Ordner des Wordpress-Themes als Hintergrundbild.


Custom Headers definieren
Als Ersatz für
add_custom_image_header();
fungiert die Funktion
add_theme_support('custom-header')
Als 2. Parameter wird dieser Funktion ebenfalls ein Array übergeben. Das Standard-Array sieht so aus:


$defaults = array(

	 'default-image' => '',

	 'width' => 0,

	 'height' => 0,

	 'flex-height' => false,

	 'flex-width' => false,

	 'header-text' => true,

	 'default-text-color' => '',

	 'random-default' => false,

	 'uploads' => true,

	 'wp-head-callback' => '',

	 'admin-head-callback' => '',

	 'admin-preview-callback' => ''

);


Wird dem Feld 'default-image' der Wert
get_template_directory_uri() . '/images/header.png'
zugewiesen, so bindet Wordpress die Datei header.png aus dem Images-Ordner des Wordpress-Themes als Header-Grafik ein. Weitere Details finden Themes-Autoren direkt bei Wordpress oder im Artikel Updating Custom Backgrounds and Custom Headers for WordPress 3.4 von Chip Bennett.

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[Artikel] Die Entdeckung des Neandertalers

25 Juni 2012 - 02:09

Im Jahr 1856 wurden im Neanderthal bei Düsseldorf von Steinbrucharbeitern Knochenreste gefunden.Zuerst interessierte  sich niemand für diese Reste und ein Großteil wurde wahrscheinlich  einfach achtlos weggeworfen. Schließlich entschied man sich aber doch,  ein Schädeldach, Rippen und einiges weitere zu dem Naturforscher Johann  Carl Fuhlrott zu bringen.
  
Carl Fuhlrott (Bild rechts) untersuchte zusammen mit dem Anatomen Hermann Schaafhausen (Bild unten rechts) die Knochen und die beiden erkannten sofort, dass es sich  bei den Knochen um menschliche handelt. Aus den vorstehenden  Augenbrauenwülsten und dem kurzen gedrungenen Körper schlossen sie, dass  es sich um ein vorzeitliches Individuum handeln müsse, da es bei diesen  Dingen überhaupt keine Ähnlichkeiten mit dem modernen Menschen gibt. http://www.neanderta...ery_1_1_376.jpg' rel='lightbox'>http://www.neanderta...ery_1_1_376.jpg' />

Leider hatte der Neandertaler das Pech, zu einem sehr ungünstigen  Zeitpunkt gefunden zu werden. Man versuchte zu jener Zeit mit großer  Sturheit, die Theorie von Charles Darwin zu leugnen, die besagt, dass  der Mensch vom Tier abstammt. Der Neandertaler wäre das fehlende  Bindeglied gewesen um die Evolution vom Tier zum Menschen zu erklären.  So kam es zu allerlei obskuren Theorien, um das seltsame  Erscheinungsbild des Neandertalers zu erklären:

  • Am  Nachvollziehbarsten war wohl noch die Theorie, dass das gefundene  Skelett zu einem "Idioten" gehöre. Also etwas in der Art wie ein  urzeitlicher Glöckner von Notre Dame.
  • Ein  deutscher Anatom glaubte, dass die o-beinigen Knochen von einem  mongolischen Kosaken stammen, der sein Leben lang auf dem Pferd geritten  war. Nach Europa kamen seine Knochen, als die Mongolen in der  russischen Kavallerie dienten und Napoleon nach Frankreich  zurückdrängten.
  • Ein andere Anatom  glaute, dass die flache Schädeldecke von einem "alten Holländer" stamme.
  • Und einer glaubte sogar, dass die Neandertaler an  Rachitis litten und wegen der Schmerzen ihre Stirn in Falten legten.  Dadurch kam es zu den großen Augenbrauenwülsten.
Auch  heute noch bietet der Neandertaler Anlass zu Diskussionen. So streiten  sich Wissenschaftler seit Jahren, ob der "moderne" Mensch den  Neandertaler verdrängt habe, oder ob die beiden Spezies durch Paarungen  ineinander aufgegangen seien.
In den letzten Jahren wurde wurde es  dann mit neuen DNA-Untersuchungsmethoden möglich, den Neandertaler mit  dem Menschen zu vergleichen. Dabei wurde festgestellt, das die  Ähnlichkeiten so minimal sind, das Paarungen wohl nur äußerst selten  Kinder hervorgebracht haben und Neandertaler und Mensch sogar  verschiedenen Arten zugerechnet werden könnten.
Der Neandertaler ist  demnach mit großer Wahrscheinlickeit kein Vorfahre des Menschen  gewesen.
Somit überwiegt die Verdrängungstheorie, die besagt, dass  der moderne Mensch nach Europa gewandert ist und dort den Neandertaler  verdrängt hat. Aber auch die genauen Vorgänge dieser Verdrängung bzw. ob  Neandertaler und Menschen überhaupt über einen längeren Zeitraum  nebeneinander gelebt haben sind noch nicht genau geklärt und somit gibt  es noch viele spannende Ansatzpunkte für die Wissenschaft.

Weitere Bilder:

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Bild 1: Zeichnung der Knochenfunde im Neandertal
Bild 2: Gedenktafel im  Neandertal zu Ehren von Carl Fuhlrott
Bild 3: Die Fundstelle im Neandertal beim Rabenstein

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